28.06.2011 - 03.07.2011

Great Glen Way / Schottland

Anreise nach Fort William

Auf nach Schottland und auf zum Great Glen Way, einem Fernwanderweg, der entlang des Great Glen, einer tektonischen Verwerfung, die zwischen Fort William und Inverness durch die Schottischen Highlands verläuft. Mit dem Flugzeug geht es nach Glasgow und dann mit dem Bus vorbei am Loch Lomond hinauf nach Fort William und in die Jugendherberge im Glen Nevis zu Füßen des Ben Nevis. Die ersten beiden Tage werden zum Sightseeing in Fort William (Bilder bei www.23hq.com)und der Besteigung des Ben Nevis (Tourenbericht) genutzt, bevor es auf die 6-tägige Wanderung geht.


Tag 1: Glen Nevis - Gairlochy + Abstecher nach Spean Bridge

Der heutige Morgen beginnt mit dem letzten Frühstück in der Jugendherberge Glen Nevis und um 8:40 Uhr starten wir die erste Etappe des Great Glen Way mit dem Marsch entlang der Straße nach Fort William. Dort machen wir um 9:25 Uhr nochmal am Supermarkt Rast, um noch aus dem Geldautomaten schottisches Geld zu ziehen und ein Paar Lebensmittel für die nächsten Tage einzukaufen, weil wir uns teilweise selbst verpflegen müssen. Laut Reiseführer ist der Weg lang und Shops unterwegs sind rar gesät. Interessant ist auch, dass man hier Alkohol erst ab 10:00 Uhr kaufen darf...
Jetzt treffen wir auf den ersten offiziellen Wegweiser des Fernwanderwegs und verlassen Fort William auf einem Pfad, der entlang des River Lochy nach Caol führt. Diese Ortschaft erreichen wir nachdem wir den Fluss über die "Soldiers Bridge" überquert haben. Hier geht es zunächst eine Weile durch das Wohngebiet bis man den "Strand" am Ufer des Loch Linnhe erreicht.

Jetzt folgt man dem Ufer bis man auf Höhe der letzten Schleuse vor dem Sea Lock auf den Damm des Caledonian Canals geführt wird. Von hier aus sieht man die Mündung des Kanals in den Loch Linnhe und als wir um 10:40 Uhr hier ankommen ist auch die Schleuse mit einem Segelboot belegt. Von hier ab wird uns der Caledonian Canal für den Rest des Tages begleiten, auf einem Schotterweg geht es jetzt nach Nordosten zur nächsten Sehenswürdigkeit des Tages.
Am Neptune's Staircase, der höchsten Schleuse des Kanals, befinden sich auch noch 2 Schwingbrücken für den Autoverkehr sowie auch für die Bahntrasse. Hier gibt es einiges zu sehen und so verweilen wir kurz und nehmen das interessante Bauwerk in Augenschein. Schließlich beobachten wir auch wie ein Schiff die oberste Schleuse passiert und anschließend auf dem Kanal Richtung Gairlochy davonfährt.

Weiter geht es immer dem Kanal folgend und nach einer Weile bietet sich im Südosten ein Blick auf den Ben Nevis, den wir gestern bestiegen haben. Als wir fast an der Schwingbrücke von Moy angekommen sind, zeigt sich zum ersten Mal das schottische Wetter, denn wir werden von einem ersten Regenschauer eingeholt, der allerdings nur von kurzer Dauer ist. Später werden wir noch ein zweites Mal kurz nass, doch als wir um 13:40 Uhr bereits an der Schleuse von Gairlochy ankommen scheint wieder die Sonne. Weil wir schon so früh am Zielort sind, legen wir die Rucksäcke ab und lassen die Beine an der Bootsanlegestelle über dem Kanal baumeln. Als es nach einer halben Stunde dann doch wieder zu regnen anfängt gehen wir die wenigen Meter zu unserer Unterkunft und freuen uns, dass wir schon so früh am Tag aufgenommen werden.

Da es im Ort, der nur aus wenigen Häusern besteht, keine Wirtschaft gibt haben wir für den weiteren Abend haben nun 2 Möglichkeiten. Wir könnten uns in unserem B&B bekochen lassen, oder noch eine Wanderung nach Spean Bridge unternehmen, wo wir die Auswahl aus verschiedenen Restaurants hätten. Da wir noch fit sind und sich das Wetter auch bald wieder bessert entschließen wir uns zu einem Abendspaziergang. Der Weg führt uns auf einer kaum befahrenen Landstraße stetig bergauf, bis wir am sogenannten "Commando Memorial" ankommen. Es handelt sich hierbei um ein Denkmal für schottische Offiziere, das an exponierter Stelle auf einem Hügel errichtet wurde. Von hier hat man einen sagenhaften Blick in die Highlands rund um den Ben Nevis. Von hier ab geht es dann wieder an der Straße entlang hinab nach Spean Bridge.

Wir suchen uns das Restaurant im Bahnhof aus und gönnen uns nach dem langen Tag und der ja immer noch bevorstehenden Wanderung zurück ein 3-Gänge Menü. Am leckersten war der lemon and lime cheesecake. Mit vollem Bauch machen wir uns schließlich wieder auf die Stecke nach Gairlochy und sind in den Abendstunden fast völlig alleine am "Commando Memorial", so dass wir noch einige schöne Fotos im Abendlicht schießen können.
Als wir uns Gairlochy nähern sehen wir sogar noch 3 Hirsche, die relativ unerschrocken auf der Wiese vor unserem B&B grasen. Müde ziehen wir uns bald ins Zimmer zurück und fallen nach einer heißen Dusche ins gemütliche Doppelbett. Dort schlafen wie die Babys und ruhen uns aus für die noch anstehenden Etappen.

Die Tracks zu Tag 1 gibt es bei Wandermap hier und hier


Tag 2: Gairlochy- South Laggan

Der nächste Tag beginnt mit einem üppigen Frühstück, das wir uns "à la carte" schon am Vortag haben heraussuchen können. Wir verabschieden uns danach und starten um 9:20 Uhr zur zweiten Etappe des Great Glen Way. Zunächst gilt es auf der Straße ein paar Höhenmeter zu machen, bis man auf einem schmalen Pfad durch den Wald und schließlich hinab zum Ufer des Loch Lochy geführt wird.
Hiermit haben wir den ersten der 3 Seen erreicht, die gemeinsam mit dem Caledonian Canal die Wasserverbindung vom Atlantik zur Nordsee darstellen. Der Pfad schlängelt sich eine Weile am Ufer des Sees entlang, bis wir wieder auf eine Nebenstraße gelangen, die uns den ganzen Weg bis nach Clunes führt.Hier machen wir an der Waldschule eine kurze Pause, bevor wir die lange Etappe auf einem Forstweg durch den Wald von Clunes antreten.

Die nächsten 2:30 h geht es immer wieder auf der Anhöhe oberhalb des Sees auf und ab, wobei der See recht selten in Sicht kommt. Es kommt uns hier von der Landschaft und den hier wachsenden Bäumen ein bißchen so vor, als wären wir zu Hause im Spessart unterwegs. Die 12 Extra-Kilometer vom gestrigen Abend spüren wir heute in unseren Knochen, denn wir sind etwas langsamer unterwegs. Trotzdem kommen wir irgendwann aus dem Wald heraus und können schon Laggan Locks in der Ferne sehen. Als wir uns der Schleuse nähern fängt es an zu regnen und auf den letzten Metern zum Hostel in South Laggan hört es auch nicht mehr auf, so dass wir froh sind um 14:30 Uhr ins Trockene zu kommen. Das Hostel ist nett eingerichtet und bietet sogar einen PC mit Internetzugang auf dem Zimmer, so dass wir kostenlos ein paar Grüße Richtung Heimat schicken können. Am Abend kochen wir uns Nudeln mit Tomatensoße und lassen den Tag gemütlich ausklingen.

Den Track zu Tag 2 gibt es bei www.wandermap.net


Tag 3: South Laggan - Fort Augustus

Der Tag beginnt mit einem eher spärlichen Frühstück, da wir uns selbst versorgen müssen und nur die Reste aus Fort William sowie ein paar Cornflakes futtern, die wir im Hostel-Shop erstanden haben. Um 9:05 Uhr laufen wir schließlich los und schon nach wenigen Metern kommen wir am Loch Oich an. Der weitere Weg führt jetzt auf der Südseite des Sees entlang der ehemaligen Eisenbahnstrecke auf einem schmalen Pfad in Richtung Fort Augustus.
Bei einem Mini-Schauer werden wir gezwungen unsere Regenklamotten anzuziehen, doch nach ein Paar Tropfen wird es wieder trocken. In Aberchalder am Ende des Loch Oichs sehen wir die "Bridge of Oich" und die Schwingbrücke über den Caledonian Canal.
Wir wandern noch etwas weiter bis wir um 11:05 Uhr am Cullochy Lock eine längere Pause einlegen.

Dabei können wir dem Lock Keeper bei seiner Arbeit zuschauen, denn gerade schleust er einige Schiffe in Richtung Südosten. Bald geht es weiter und wir laufen jetzt wieder auf einem Schotterweg am Kanal entlang. Wir passieren eine weitere Schleuse bis wir an einem Wehr kurz vor Fort Augustus eine weitere Pause einlegen. Während wir die Füße ins Gras strecken geht ein weiterer Schauer über uns hinweg. Wir sind daran ja inzwischen gewohnt und lassen uns nicht aus der Ruhe bringen. Die letzten Meter nach Fort Augustus sind ein Klacks und so kommen wir um 13:35 Uhr an der Schleuse im Ortskern an.
Hier ist schon einiges mehr los als auf unserem bisherigen Weg, Fort Augustus ist mit seiner Lage am Loch Ness ein kleines Touristenzentrum und entsprechend viele Leute schauen sich hier den Ort und die Schleusen an. Bevor wir groß Sightseeing betreiben, suchen wir erst mal unser Hostel, das wenige Gehminuten vom Zentrum enfernt liegt.

Wir legen unsere Sachen ab, machen uns frisch und gehen noch kurz fürs morgige Frühstück einkaufen, bevor wir zurück ins Zentrum zum Essen gehen. Wir landen in einem Fastfood-Restaurant und nach dem Essen drehen wir noch eine kleine Runde durch den Ort und gehen die wenigen Meter hinab zum Loch Ness. Dort halten wir uns ein wenig auf und beobachten im Abendlicht einen Angler, der sogar einen Fisch an die Angel bekommt.
Später sitzen wir noch etwas an den Schleusen und beobachten das bunte Treiben, während wir noch ein Carlsberg und einen Gin Tonic schlürfen. Die bislang kürzeste Strecke hat uns gut getan und wir können noch ein wenig Kraft tanken für die 3 noch bevorstehenden Etappen.

Den Track zu Tag 3 gibt es bei www.wandermap.net


Tag 4: Fort Augustus - Alltsigh

Nach einem wiederum etwas spärlichen Frühstück, das allerdings mit einem halben Apfel-Zimt Kuchen noch etwas aufgepeppt wurde, geht es um 8:50 Uhr los in Richtung Alltsigh. Während die Strecke auf den ersten 3 Tagen immer sehr flach war, stehen ab sofort auch "Bergetappen" mit auf dem Programm. Los geht es noch im Ort mit dem Anstieg auf die Anhöhe auf der Nordseite des Loch Ness. Von hier führt uns der Weg immer einige Höhenmeter über der Hauptverkehrsstraße auf einem Forstweg im Wald in Richtung Invermoriston. Eigentlich führt der Great Glen Way dann oberhalb von Invermoriston auf einen kleinen Pfad direkt hinab in die Ortschaft. Ein Sturm hat allerdings den Weg unpassierbar gemacht, so dass jetzt eine Umleitung in weitem Bogen in den Ort führt. Wir stecken die Extra-km ganz gut weg und kommen um 12:00 Uhr im Ortskern an, nachdem wir die Invermoriston Bridge überquert und die historische Telford's Bridge gesehen haben.

Wir kaufen in dem kleinen Laden unser Abendessen für den heutigen Tag ein und machen eine Mittagspause, bei der wir die ersten (und einzigen) Hochlandrinder unseres Schottland-Trips auf einer Weide beobachten können.
Um 12:55 Uhr gehen wir weiter und jetzt erwartet uns gleich ein steiler Anstieg, der uns im Zick-Zack wieder aus dem Tal an die Nordhänge des Loch Ness führt. Bald sind wir wieder auf einem Forstweg angelangt, der uns den Rest der Strecke recht ereignislos nach Alltsigh führt. Dort angekommen finden wir um 14:40 Uhr die Jugendherberge am Ufer des Loch Ness noch verschlossen vor. Wir müssen uns noch etwas gedulden und verbringen den restlichen Nachmittag am Ufer des Sees. Gegen 17:00 Uhr können wir unser Zimmer beziehen und bald bereiten wir uns in der Self-Catering-Kitchen mal wieder eine große Portion Nudeln zu.

Den Track zu Tag 4 gibt es bei www.wandermap.net


Tag 5: Alltsigh - Drumnadrochit

Was schon gestern sehr verdächtig war wird sich auch heute fortsetzen: Kein einziger Regentropfen am ganzen Tag! Wahrscheinlich stimmt es wirklich, dass die westlicheren Gebiete mehr Niederschlag abbekommen und wir sind ja inzwischen der Nordsee näher als dem Atlantik. Jedenfalls steht uns heute die fünfte Etappe des Great Glen Way bevor und so geht es um 8:45 Uhr mit dem Anstieg auf dem Forstweg in Richtung Grotaig los. Der Weg führt wieder durch bewaldetes, hügeliges Gelände und ohne den gelegentlichen Blick auf den Loch Ness könnte man sich auch in einem deutschen Mittelgebirge wähnen.
In Grotaig angekommen machen wir um 10:35 Uhr eine erste kurze Pause. Der weitere Weg führt uns jetzt in offenem Gelände entlang einer kaum befahrenen Straße teilweise auf Asphalt in Richtung Drumnadrochit.

Erst kurz vor der Ortschaft biegt der Great Glen Way auf einen schmaleren Pfad ab, der uns im Bogen hinab an den schönen Flusslauf des River Coiltie führt. An einem der wenigen eingerichteten Rastplätze des Weges machen wir um 12:35 Uhr dann unsere Mittagspause. Wir sind jetzt bereits nur noch einen Steinwurf von Drumnadrochit entfernt und bei inzwischen sogar fast wolkenlosem sonnigen Wetter können wir ruhigen Gewissens etwas relaxen.
Als wir um 13:20 Uhr wieder aufbrechen steht fest, dass wir uns noch eine der touristischen Hauptattraktionen des Gegend, das Urquhart Castle, anschauen wollen. Hierzu müssen wir an der Straße entlang zum Loch Ness laufen. Die Burgruine liegt auf einer kleinen Landzunge, der Zugang direkt zu den alten Gemäuern ist nur denjenigen vorbehalten, die 7,50 £ Eintritt zahlen möchten.

Wir gehören nicht dazu und begnügen uns deshalb mit dem Blick von oben. Um nach Drumnadrochit zu gelangen, müssen wir jetzt wieder an der Straße entlang zurück und den River Coiltie überqueren. Gegen 14:20 Uhr kommen wir dann in East Lewiston im Hostel an, wo wir uns kurz ausruhen, bevor wir dem Ortszentrum von Drumnadrochit einen Besuch abstatten.
Ebenso wie Fort William, handelt es sich bei dem Ort um eines der Hauptzentren des Tourismuses in der Gegend und so gibt es hier nicht nur Souvenir-Shops sondern auch noch zwei Zentren/Museen, die sich mit der Geschichte des Loch Ness und der Legende um Nessie beschäftigen. Wir suchen uns schließlich ein nettes Restaurant aus und genießenn die beste Mahlzeit seit unserem Abstecher nach Spean Bridge. In dem Wissen, dass wir nur noch einen Tag von der Ankunft in Inverness entfernt sind, schlafen wir abends früh im Hostel ein.

Den Track zu Tag 5 gibt es bei www.wandermap.net


Tag 6: Drumnadrochit - Inverness

Heute gilt es die Königsetappe von Drumnadrochit nach Inverness mit knapp 20 Meilen zu bewältigen. Das Wetter verspricht auf alle Fälle sehr sonnig zu werden, die Regenkleidung kann also getrost im Rucksack bleiben. Nach einem schnellen Self-Catering-Frühstück geht es um 8:25 Uhr die ersten Meter durch den Ort, immer an der Straße entlang umrunden wir die Bucht von Urquhart. Danach führt uns der Weg bergauf in den Wald. Die Sonne brennt und wir sind froh, über den Schatten, den uns der Wald spendet.
An einer kleinen Bank mit Blick auf den Loch Ness machen wir gegen 9:50 Uhr eine kurze Verschnaufpause. Danach geht es noch kurz bergauf, bis wir aus dem Wald treten und in eine hügelige Heidelandschaft eintauchen. Einige Meilen haben wir schon gemacht und schon bald haben wir den höchsten Punkt des Great Glen Way erreicht, der mit einem Marker gekennzeichnet ist.

Dann geht es erstmal bergab und einige Schilder weisen uns den Weg nach Inverness. Angeblich sollen wir schon unter die 20 km Marke gerutscht sein. Das stimmt auf alle Fälle schon mal optimistisch. Nach einiger Zeit kommen wir in Abriachan an einem Campingcafe, welches mitten in der Wildnis liegt, vorbei. Dies lassen wir rechts liegen und stoßen auf eine asphaltierte Straße, der wir etliche Meilen folgen müssen. Eine eher langweilige Angelegenheit.
Der nächste Streckenabschnitt wird von 2 großen Steinen markiert und führt uns wieder auf Waldpfade, was bei der Mittagshitze sehr angenehm ist. Bevor wir diesen angehen, nutzen wir die 2 Steine als Sitzgelegenheit für die Mittagspause. Mittlerweile marschieren wir schon mehr als 5 Stunden und so langsam drückt der Rucksack und man spürt jeden Stein unter den Sohlen.

Eine Bank wäre jetzt genau das richtige. Pustekuchen - einzig ein großer Baumstumpf lädt nach einer gefühlten Ewigkeit zum Rasten ein. Dort stärken wir uns nochmal, laut Karte fehlen nur noch 4 Meilen. Anschließend treten wir aus dem Wald und erblicken aus der Ferne unser Ziel. Doch der Weg dorthin zieht sich noch ganz schön in die Länge. Zunächst geht es bergab in einen Außenbezirk der Stadt und dann treffen wir wieder auf den Caledonian Canal. Hier ruhen wir uns an der Schwingbrücke noch kurz aus, bevor wir entlang des River Ness die letzten Meter angehen. Endlich taucht Inverness Castle auf und damit der Endpunkt des Great Glen Way. Wir haben es geschafft! 6 Tage auf den Beinen und sämtliche Tagesziele aus eigener Kraft erreicht. Auch ist das Wetter jeden Tag besser geworden und wir haben ordentlich Farbe bekommen.
Jetzt heißt es erst einmal, Beine hochlegen und Kräfte für neue Abenteuer sammeln!

Den Track zu Tag 6 gibt es bei www.wandermap.net


Fazit

Insgesamt sind wir an den 6 Tagen auf dem Great Glen Way 146,5 km gewandert und haben dabei immer unser gesamtes Gepäck und die Verpflegung mitgeführt. Von den Streckenabschnitten war der letzte Tag mit einer Distanz von mehr als 30 km natürlich der längste und anstrengendste, an den übrigen Tagen waren wir meist schon am frühen Nachmittag am Ziel und hatten so immer genug Zeit zum Relaxen.
Die Wegführung des Great Glen Way ist mit einigen Einschränkungen, bei denen der Weg über Asphaltstrecken führt, als gelungen und abwechslungsreich zu bewerten. Einzig die Rastmöglichkeiten könnten noch deutlich ausgebaut werden. Eine kleine Schutzhütte auf jeder Etappe, wie man sie bei uns oft im Wald sieht, könnte gerade bei typisch schottischem Wetter nicht schaden und die eine oder andere Bank mehr würde dem Weg auch gut zu Gesicht stehen. Ein besonderes Lob dagegen verdient die sehr gute Beschilderung des Weges, hier kann man sich praktisch nicht verlaufen.

Insgesamt haben wir den Urlaub auf dem Great Glen Way als runde Sache erlebt, die viel Spaß gemacht hat. Unsere Tage in Schottland enden dann noch mit einem Tag Sightseeing und Shopping in Inverness und dem Rückflug von Inverness über London zurück nach Frankfurt.

Mehr Bilder gibt es bei www.23hq.com oder direkt hier:

Bitte den Hinweis zu unseren Tourenberichten beachten!


nach oben